Leave Your Message
Nachrichtenkategorien

Hochfeste, zerstörungsfreie Verbindungselemente | Die Welt der Verbundwerkstoffe

14.08.2023
CAMX 2023: Rotaloc-Verbindungselemente sind in verschiedenen Substratarten, Gewinden, Größen und Materialien für hochfeste, zerstörungsfreie Verbindungen mit faserverstärkten Verbundwerkstoffen und Duroplasten/Thermoplasten erhältlich. #camx Die Klebeverbindungselemente von Rotaloc International (Littleton, Colorado, USA) sind für die Verwendung mit faserverstärkten Verbundwerkstoffen (FVK) wie Glasfaser, Kohlenstofffaser und Duroplasten/Thermoplasten konzipiert. Laut Rotaloc können die Verbindungselemente während des Laminierprozesses geklebt oder geformt werden. Die Grundplatte mit den geklebten Verbindungselementen verteilt die Last auf eine große Fläche. Die Perforation ermöglicht das Durchfließen des Harzes oder Klebstoffs und sorgt so für eine starke mechanische Verbindung. Klebeverbindungselemente sind eine hochfeste, zerstörungsfreie Befestigungslösung für Verbundwerkstoffe, die Kosten, Abfall und Produktionszeit reduziert. Rotaloc fertigt Klebeverbindungselemente in einer Vielzahl von Plattenformen, Gewinden, Größen und Materialien. Verfügbare Gewindeoptionen umfassen Außengewindebolzen (M1), Gewindebolzen ohne Gewinde (M4), Innengewindemutter (F1), Innengewindering (F2) und Drahtring (M7). Laut Hersteller ist jedes Produkt in verschiedenen Gewindearten, Materialien, Einsatzvarianten und Größen erhältlich. Rotaloc bietet zudem hauseigene Konstruktions- und Entwicklungsdienstleistungen an, um kundenspezifische Verbindungselemente für spezifische Projekte zu fertigen. Da unterschiedliche Bedingungen unterschiedliche Materialeigenschaften erfordern, fertigt Rotaloc Verbindungselemente aus einer Vielzahl von Materialien, von verzinktem Kohlenstoffstahl über Edelstahl bis hin zu Messing. Die Beschichtung und Oberflächenbehandlung soll den geklebten Verbindungselementen eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit auch unter extremen Bedingungen verleihen. Zu den von Rotaloc angebotenen Oberflächenbehandlungen gehören Pulverbeschichtung, Galvanisierung, Vernickelung, dreiwertige Verzinkung, Feuerverzinkung und Passivierung. Rotaloc bietet außerdem Wärmebehandlung sowie Galvanisierung und Oberflächenveredelung gemäß den Anforderungen des Herstellers an. Rotaloc-Klebeverbindungselemente werden in vielen Branchen eingesetzt. Beispielsweise verwenden Hersteller in der Schifffahrtsindustrie Befestigungselemente zur Montage von Isolierplatten, Armaturenbrettern, Fenstern, Kabeln, Leitungen und Rohrleitungen sowie zur Befestigung von Rümpfen aus Fiberglas oder anderen Verbundwerkstoffen. Im Transportwesen dienen sie der Installation von internen Kabeln, Paneelen, Isolierungen, Beleuchtungskörpern, Leiterplatten und anderen mechanischen Bauteilen. Im Außenbereich werden sie unter anderem für Flüssigkeitstanks, Kotflügel, Seitenschweller, Heckdiffusoren, Frontspoiler, Motorhauben-/Kofferraumhalterungen oder Karosseriebausätze eingesetzt. Laut Rotaloc kann ein und dasselbe Befestigungselement unzählige verschiedene Anwendungen haben – von architektonischen Verkleidungen bis hin zur Montage unter Spülbecken in Granitarbeitsplatten, Windkraftanlagen und Wabenplatten. Rotaloc International präsentiert die neue Technologie im Oktober auf der CAMX 2023 in Atlanta. Treffen Sie das Team oder registrieren Sie sich hier! Der Wunsch nach verbesserter Betriebseffizienz von Flugzeugen treibt weiterhin den Einsatz von Polymermatrix-Verbundwerkstoffen in Strahltriebwerken voran. Boeing und Airbus produzieren jährlich bis zu 450 Tonnen ausgehärteten und ungehärteten Kohlenstofffaser-Prepreg-Abfall bei der Herstellung der Flugzeuge 787 und A350 XWB. Berücksichtigt man die gesamte Lieferkette für diese Flugzeuge, beläuft sich die Gesamtmenge auf etwa 4 Millionen Pfund pro Jahr. Da die Automobilindustrie sich darauf vorbereitet, mehr Kohlenstofffasern als je zuvor zu verbrauchen (und zu entsorgen), ist das Recycling von Verbundwerkstoffen unerlässlich geworden. Die Technologie ist vorhanden, der Markt jedoch nicht. Die hohe Geheimhaltung, die diese lukrative Anwendung von Verbundwerkstoffen bisher weitgehend unbeachtet gelassen hat, hat auch zum aktuellen Boom der Schieferölförderung beigetragen.