Sechskantschrauben Große Sechskantschrauben sind, wie der Name schon sagt, Außengewindeschrauben mit Sechskantkopf, die mit einem Schraubenschlüssel angezogen werden. Laut ASME B18.2.1-StandardSechskantschrauben weisen im Vergleich zu herkömmlichen großen Sechskantschrauben eine geringere Toleranz hinsichtlich Kopfhöhe und Schaftlänge auf. Daher Sechskantschrauben nach ASME B18.2.1 Sie eignen sich für den Einbau in allen Bereichen, in denen Sechskantschrauben verwendet werden können, sowie in Bereichen, in denen große Sechskantschrauben zu groß sind.
Der äußere Rand des Schraubenkopfes einer Innensechskantschraube ist kreisförmig, der mittlere Teil hat eine konkave Sechskantform. Sechskantschrauben sind die am häufigsten anzutreffende Schraubenkopfart mit sechseckigen Kanten. Der Sechskantschraubendreher sieht aus wie eine „7“ und wird hergestellt, indem zwei Abschnitte sechseckiger Stahlstangen zugeschnitten und um 90 Grad gebogen werden. Er ist im Werkzeughandel erhältlich.
Der Sechskantschraubendreher ist kein sogenannter „Handy-spezifischer Schraubendreher“. Handy-spezifische Schraubendreher sind an Werkzeugständen im Elektronikfachhandel erhältlich.
Sechskantschrauben Sechskantschlüssel werden häufig im Maschinenbau eingesetzt und zeichnen sich vor allem durch ihre einfache Handhabung beim Festziehen und Demontieren sowie ihre Rutschfestigkeit aus. Sie sind üblicherweise im 90°-Winkel abgewinkelt und haben ein langes und ein kurzes Ende. Beim Einschrauben mit dem kurzen Ende spart das Festhalten am langen Ende Kraft und ermöglicht ein besseres Anziehen der Schraube. Das lange Ende besitzt einen geteilten Rundkopf (einen kugelförmigen Sechskantzylinder) und einen Flachkopf, der sich zum Demontieren und Montieren in schwer zugänglichen Bereichen leicht abwinkeln lässt. Die Herstellungskosten des Außensechskants sind deutlich niedriger als die des Innensechskants. Ein weiterer Vorteil ist der dünnere Schraubenkopf (an dem der Schlüssel ansetzt), der in manchen Fällen nicht durch einen Innensechskant ersetzt werden kann. Zudem benötigen Maschinen mit geringen Kosten, niedrigem Leistungsbedarf und geringen Präzisionsanforderungen deutlich weniger Innensechskantschrauben als Außensechskantschrauben.
Sechskantschrauben, auch bekannt als Innensechskantschrauben oder InbusschraubenSechskantschrauben besitzen eine sechseckige Innenbohrung im Kopf, die sich nur durch Einführen eines Sechskantlineals in die Innenbohrung festziehen oder lösen lässt. Die gebräuchlichsten Sechskantschrauben sind Zylinderkopfschrauben mit einem Kopfdurchmesser, der etwa dem 1,5-Fachen des Gewindedurchmessers entspricht (Serie 1960). Weitere Kopfformen sind Halbrundkopfschrauben, die für eine ansprechende Optik sorgen, und Flachkopfschrauben, die sich für konische Gewinde eignen. Dank der Senkbohrung lässt sich der Schraubenkopf drehen, ohne die Oberfläche des Werkstücks zu berühren. Daher werden Sechskantschrauben häufig in Bereichen mit kleinen Auflageflächen eingesetzt, die mit herkömmlichen Schraubenschlüsseln schwer zugänglich sind.
Veröffentlichungsdatum: 19. Mai 2023


